Technisch-gewerbliches und Sozialpflegerisches Berufsbildungszentrum Neunkirchen
Muffins für einen guten Zweck
Schüler des Sozialpflegerischen Berufsbildungszentrums backen für die Aktion „Kauf1 Zahl2“
Bild 1 von 1
NEUNKIRCHEN Die Schüler des Sozialpflegerischen Berufsbildungszentrums Neunkirchen haben sich in diesem Jahr an der Aktion „Kauf1 Zahl2“ der Welthungerhilfe beteiligt.
Bei dieser Aktion werden selbst hergestellte Muffins verkauft. Als Käufer eines Muffins (50 Cent) zahlt man einen weiteren für ein hungerndes Kind. Der Gesamtpreis beträgt also einen Euro je verkauften Muffin.
Durchgeführt wurde die gesamte Aktion von mehreren Klassen der Sozialpflegeschule (Vollzeitschulform zum Erlangen des Mittleren Bildungsabschlusses) im Rahmen ihres Kochunterrichtes.
Unter der Anleitung der Praxislehrerinnen Lisa Steinborn und Annie Tomalla planten die Schülerinnen die angebotenen Sorten, organisierten den Einkauf der Waren, teilten sich das Backen der Muffins die Woche über auf und boten sie während den Pausen in der Pausenhalle zum Verkauf an.
Kokosmuffins, Apfelmuffins, Nussmuffins, Marzipanmuffins und Cranberrymuffins
Die Schüler der beteiligten Klassen haben mit Begeisterung selbst geschaffene Werke gebacken und verziert. Angeboten wurden unter anderem Kokosmuffins, Apfelmuffins, Nussmuffins, Marzipanmuffins und Cranberrymuffins. Der Verkaufsschlager der gesamten Aktion ist der klassische Schokomuffin gewesen.
Lehrer wie Schüler haben die Muffins als Pausensnack genossen oder für die Kaffeetafel am Nachmittag mitgenommen. Insgesamt haben die Schülerinnen einen Betrag von 290 Euro eingenommen und inzwischen an die Welthungerhilfe überwiesen.
red/eck
SAARBOB nun auch im Landkreis Neunkirchen
SAARBOB wurde am Montag, 29.11.2010, offiziell im Landkreis Neunkirchen eingeführt. Im Rahmen einer Eröffnungsveranstaltung in der Aula des TGBBZ Neunkirchen wurde der Staffelstab symbolisch vom Landkreis Merzig-Wadern an den Landrat des Kreises Neunkirchen, Dr. Rudolf Hinschberger, übergeben. Schulklassen und geladene Gäste erwartete ein buntes Programm. Das BOB-Team informierte über den Stand der Dinge.
Von Aline Hollenbach (Kreisverkehrswacht), Herrn Paul (TGBBZ Neunkirchen) und dem Jugendbüro des Landkreises Neunkirchen toll organisiert, kann die Veranstaltung als wirklich gelungen bezeichnet werden.
Mike Caspers von der Landespolizeidirektion moderierte wie gewohnt souverän und lebendig. So entstand ein spürbares Live-Gefühl.
Der Film "Du fehlst" sprach die Gefühlsebene an und war ein effektiver Einstieg.
Die Unfallzahlen der Zielgruppe Junge Fahrer (18 bis 24 jahre), die Polizeidirektor Günter Krämer dann für den Landkreis Neunkirchen nannte, waren bedrückend, aber auch Motivation für eine künftige Verhaltensänderung bei der Teilnahme am Straßenverkehr.
Die Mischung machte es: kurze, knappe Grußworte und Aktionen, die sowohl einen Mitmach- als auch einen Nachhaltigkeitseffekt aufwiesen.
Es sprachen:
- Dr. Rudolf Hinschberger, Landrat Neunkirchen
- Günter Krämer, Polizeibezirk Neunkirchen
- Prof. Dr. Günter Dörr, LPH
- Aline Hollenbach, Kreisverkehrswacht Neunkirchen
v.l.n.r.: Prof.Dr. Günter Dörr (LPH), Mike Caspers (LPD, Dr. Rudolf Hinschberger (LR NK)
Leider hatte es stark geschneit und die Gäste aus dem Landkreis Merzig-Wadern konnten nicht anreisen. Dafür wurde der BOB-Staffelstab symbolisch von Prof. Dr. Günter Dörr vom Landesinstitut für Präventives Handeln an den Landrat des Kreises Neunkirchen, Dr. Rudolf Hinschberger, übergeben.
Begeisterte Zuhörer fand das Video der Rock-und Pop-Band Apollo 5, die leider an diesem Tag nicht "live" da sein konnte.
Am Motorrad- und Alkoholfahrsimulator war reger Betrieb und die Schüler standen Schlange.
Ferner wurde eine Medienecke mit Kurzfilmen eingerichtet und es gab einen Geschicklichkeitsparcours in der Werkstatt, bei dem die besten Fahrer Benzingutscheine gewinnen konnten.
Die Wirte haben bei der Aktion eine ganz wichtige Funktion. Als erster Gastwirt in Neunkirchen erhielt - stellvertretend für alle Wirte im Landkreis - Jörg Moog von der Gaststätte "Zum Ellenfeld" aus der Hand von Aline Hollenbach ein BOB-Starter-Paket.
Auch die Saarbrücker Zeitung hob in ihrer Berichterstattung die Mitmachbereitschaft der Neunkircher Wirte hervor. Die Wirte werden auch einen Nutzen davon haben, meinte die SZ und rief aus: "BOB- die Wette gilt!"
Auch die begehrten Flyer und BOB-Schlüsselanhänger waren zu haben und fanden an den BOB-Infoständen reißenden Absatz.
Quelle: http://www.saar-bob.de
Mit „Bob“ auf der sicheren Seite
Kampagne soll verhindern, dass sich junge Autofahrer alkoholisiert ans Steuer setzen – Werbung bei denWirten
Um Alkoholfahrten junger Fahrer zu verhindern, lockt die Aktion „Bob“ mit alkoholfreien Gratisgetränken. Seit gestern gibt es „Bob“ im Landkreis Neunkirchen. Nun werden Wirte gesucht, die sich der Aktion anschließen.
Neunkirchen. „Ich glaub’, ich wär’ jetzt tot“, sagt der 20-jährige Martin und steigt aus dem Simulator, der das Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss realistisch abbildet. „Es war unglaublich schwierig zu lenken“, erzählt der Schüler, der am Technisch-Gewerblichen Berufsbildungszentrum Elektroniker lernt.
Mit zahlreichen Aktionen wie Fahrsimulatoren, Geschicklichkeitsparcours, Medienecke und Infoständen ist gestern die Aktion „Bob“ im Landkreis Neunkirchen am TG BBZ von Landrat Rudolf Hinsberger eröffnet worden. Die Initiative will junge Menschen die Risiken des Fahrens unter Alkohol- und Drogeneinfluss sensibilisieren.
„Wer fährt trinkt nicht“, lautet das Motto der Initiative, die im Saarland unter dem Namen Saarbob bekannt gemacht wird. „Der ‚Bob’ ist die Person, die Verantwortung zeigt, abends nüchtern bleibt und die anderen in der Gruppe sicher nach Hause bringt“, erklärt Polizeikommissar Mike Caspars den Schülern. Zeichen der Kampagne ist der gelbe „Bob“-Schlüsselanhänger, der den Fahrer einer Gruppe als „Bob“ ausweist. „Bobs“ des Abends sollen in teilnehmenden Lokalen mit einem nichtalkoholischem Getränk belohnt werden.
Die Idee zu „Bob“ wurde 1995 in Belgien entwickelt und auch in anderen europäischen Staaten übernommen.
In Deutschland debütierte „Bob“ im Jahr 2007 in Hessen. Seit 2009 gibt es die Aktion im Saarland. Das Landesinstitut für Präventives Handeln (LPH) koordiniert alle „Bob“-Initiativen landesweit, im Landkreis Neunkirchen ist die Kreisverkehrswacht Träger der Aktion.
„In den letzten zehn Jahren gab es im Saarland 130 Tote und 1500 Schwerverletzte in der Altersgruppe der 18 bis 24-jährigen“, nennt Roland Rosinus vom LPH die Zahlen. „Mit ‚Bob’ wollen wir auch auf andere Unfallursachen aufmerksam machen, wie zum Beispiel erhöhte Geschwindigkeit, Telefonieren bei der Fahrt oder Lärm.“
Wie gefährlich es werden kann, weiß der 21-jährige Arthur. Mit 1,55 Promille hat ihn die Polizei im Januar angehalten, nachdem er in ein parkendes Auto gefahren war. „Wenn ich jetzt abends weggehe, lasse ich das Auto daheim stehen“, versichert der Schüler.
„Jetzt müssen wir die Werbetrommel rühren, damit viele Wirte mitmachen“, sagt Polizeikommissarin Aline Hollenbach. Gestern konnte sie das erste Starterpaket mit Flyern, Schlüsselanhängern und Lokalschild an den ersten Gastronomen übergeben.
Im Saarland beteiligten sich rund 600 Lokale an der Aktion. ukl
Im Internet: www.saar-bob.de
◇¨ MEINUNG
„Bob“, die Wette gilt…
Von SZ-Redaktionsmitglied Ute Klockner
Prima, dass „Bob“ nun auch Neunkircher Boden betritt. Wahnsinnig viel wäre schon erreicht, wenn durch die Initiative auch nur der ein oder andere junge Autofahrer „Nein“ zu Alkohol und Drogen am Steuer sagt. Wichtig wäre es im nächsten Schritt, für andere Unfallursachen zu sensibilisieren, um so die Zahl der Verletzten oder gar Toten zu verringern.
Damit die Aktion ein Erfolg wird, sind jetzt die Wirte im Landkreis gefordert. Am Geld sollte ihr Engagement nicht scheitern, sind doch die Kosten für eine – oder auch mehrere – Gratis-Colas verschwindend gering. Wetten, dass die Gastronomen „Bob“ auch als Chance begreifen, denn einen Image-Gewinn für Kneipen kann die Branche allemal gebrauchen
„Bob“, die Wette gilt . .
Quelle: Saarbrücker Zeitung vom 30. November 2010; Teil Neunkirchen; Seite C1
„Weihnachten im Schuhkarton“
17. November 2010
Technisch-gewerbliches und Sozialpflegerisches Berufsbildungszentrum Neunkirchen beteiligt sich erneut an der Aktion
NEUNKIRCHEN Für uns ist das Fest der Liebe eine Zeit der Ruhe und der Besinnung. Für viele Kinder in den osteuropäischen Ländern hat Heiligabend keine besondere Bedeutung. Nicht selten leben sie in großer Armut, zusammen mit mehreren Generationen in beengten Verhältnissen und ohne die für uns so selbstverständliche Versorgung mit fließendem Wasser und Strom.
Für Geschenke an Weihnachten
„Weihnachten im Schuhkarton“ soll helfen, dass diese Kinder an Weihnachten auch etwas geschenkt bekommen.
Wie im vergangenen Jahr beteiligen sich die Schüler des Technisch-gewerblichen und Sozialpflegerischen Berufsbildungszentrums Neunkirchen (TGSP BBZ) wieder an der weltweit größten Geschenkaktion für Kinder in Not.
Seit Ende Oktober warben Lehrer des TGSP BBZ in ihren Klassen für die Teilnahme an dieser Aktion. Einige Schulklassen informierten sich näher über das Projekt des Trägers „Geschenke der Hoffnung“. Die Betroffenheit der Schüler, über die Armut, welche in diesen Regionen herrscht, war sehr deutlich wahrzunehmen.
Ein Schuhkarton
Jeder Klasse wurde die Gelegenheit gegeben, je nach Klassengröße, einen oder mehrere Schuhkartons zu packen. Die Schüler haben den Kartons dekoriert und ihre Geschenke darin eingepackt. Die bunt gestalteten Päckchen dürfen Kleidung, Spiel- oder Schulsachen, Kuscheltiere oder Hygieneartikel beinhalten.
Schüler der Metall-, Holz- und Malerwerkstätten haben im Unterricht selbst Geschenke hergestellt. Die Geschenke eines Kartons wurden einer bestimmten Alters- und Geschlechtsgruppe zugeordnet und entsprechend mit einem Aufkleber gekennzeichnet. Die meisten Schüler haben auch von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, selbst geschriebene Grußkarten hinzuzufügen.
Insgesamt
Insgesamt wurden im Technisch-gewerblichen und Sozialpflegerischen Berufsbildungszentrum Neunkirchen 66 Schuhkartons zusammengestellt. Die mit einem Gummiband verschlossenen Päckchen wurden zu einer Abgabestelle gebracht. red/eck
Friseur-Lehrlinge schnitten bei Meisterschaft glänzend ab
Vordere Platzierungen bei Südwestdeutscher Meisterschaft im Friseurhandwerk für Schüler des BBZ Neunkirchen
Intensiv hatten sich die Azubis des BBZ Neunkirchen auf den Wettkampf vorbereitet. Es hat sich gelohnt: Liliana Castronovo, Myriam Catronovo und Sarah
Benlhakim siegten in der Einzel- und Mannschaftswertung.
Neunkirchen. Die Auszubilden den des ersten Lehrjahres des Technisch-Gewerblichen und Sozialpflegerischen Berufsbildungszentrums Neunkirchen (TG SP BBZ Neunkirchen) können schon stolz auf ihre Leistungen sein. Bei der diesjährigen Südwestdeutschen Meisterschaft im Friseurhandwerk in Landstuhl erreichten sie vordere Plätze in unterschiedlichen Disziplinen. Im Mannschaftswettbewerb galt es, in den Bereichen Kosmetik, Damen- und Herrenfach, möglichst viele Punkte zu erzielen. Liliana Castronovo (Salon Antonietta Coppola, Eppelborn) belegte mit ihrem modischen Tages-Make-up ebenso wie Sarah Benlhakim (Salon Essanelle, Neunkirchen) mit ihrer modischen Damenfönfrisur den ersten Platz. Myriam Catronovo (Salon Caroline Maas, Illingen) konnte sich im Bereich Herrenfönfrisur über einen beachtlichen zweiten Platz freuen. In der Teamwertung erreichten alle drei zusammen den zweiten Platz und sind somit die erfolgreichste saarländische Mannschaft.
Svetlana Geiß (Salon Martin Lothschütz, Elversberg), Jennifer Lismann (Salon Anika Rammo, Ottweiler) Zozan Sahin (Salon Sabine Günter-Fritz, Bexbach) und Marco Palumbo (Salon Erika Müller, Jägersburg) erhielten ebenfalls Silber- beziehungsweise Bronzemedaillen in ihren jeweiligen Einzeldisziplinen.
Auf den Wettkampf haben sich die Auszubildenden einmal wöchentlich in der Handwerkskammer des Saarlandes vorbereitet. Auch nach der regulären Arbeitszeit wurde in den jeweiligen Ausbildungsbetrieben fleißig trainiert. Trotz intensiver Vorbereitung waren alle Teilnehmer während des Wettkampfs sehr angespannt. Die Aufregung legte sich erst, nachdem der Wettkampf vorbei war. Bei der Bekanntgabe der Einzel- und Mannschaftsergebnisse schlug die Anspannung jedoch in grenzenlose Freude um. „Der Wettbewerb war für uns eine aufregende Erfahrung“, berichtete eine der Teilnehmerinnen und fügte hinzu, dass sie alle wieder bei der nächsten Gelegenheit an einem derartigen Wettstreit teilnehmen würden. Einen besonderen Dank richteten die Schüler an ihre Modelle sowie an ihre Ausbildungsbetriebe, die ihnen die Teilnahme erst ermöglichten. red
Beste saarländische Mannschaft beim Lehrlingsfrisieren (von links): Myriam Catronovo (Salon Caroline Maas, Illingen), Sarah Benlhakim (Salon Essanelle, Neunkirchen) und Liliana Castronovo (Salon Anto- nietta Coppola, Eppelborn).Quelle: Saarbrücker Zeitung vom 22. Oktober 2010; Teil Neunkirchen; Seite C8
Pädagogischer Tag am Technisch-gewerblichen und Sozialpflegerischen Berufsbildungszentrum Neunkirchen
Am Donnerstag, den 4. November 2010 wird unser diesjähriger Pädagogischer Tag durchgeführt.
Aus diesem Grund entfällt an diesem Tag der Unterricht für alle Auszubildenden im Blockunterricht (A-Block), für Auszubildende mit Einzelschultag Donnerstag sowie für alle Vollzeitschüler/innen.
